Die Osnabrücker Wärmestube

Seit 1981 gibt es die Wärmestube Osnabrück, gegründet von Bruder Otger im damaligen Franziskanerkloster an der Bramscher Straße. "Zunächst wurden nur warme Essen an die Brüder von der Straße ausgegeben. Bereits im zweiten Jahr wurde eine Töpferwerkstatt eingerichtet, um den Wohnungslosen Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten und der Hilfsstelle durch den Verkauf der Erzeugnisse eine Einnahmequelle zu erschließen. Bald darauf erweiterte der Gründer die Hilfsstelle um Sanitäranlagen, Aufenthaltsräume und eine Kleiderkammer. Schließlich richtete er sie auch für wohnungslose Frauen ein. In dieser Form besteht die Wärmestube bis heute. Der Gründer leitete die Wärmestube bis zu seinem Tod im Jahr 1998. Als das Franziskanerkloster im Jahr 2004 aufgelöst wurde und ein Studentenwohnheim in dem Gebäude eingerichtet wurde, erhielt die Wärmestube weitere Räume hinzu. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Einrichtung der Praxis Zahn um Zahn des Caritasverbandes, in der Wohnungslose kostenlos zahnärztlich versorgt werden".

Etwa 100 bis 150 kommen täglich in die Einrichtung, - "Menschen ohne Wohnung, ohne Geld, Menschen mit zu kleiner Rente, Suchtkranke oder Menschen mit psychischen Erkrankungen. [...] Die Hilfsstelle besteht als reiner Spenden- und Freiwilligenbetrieb. Es kommen jeden Tag ehrenamtliche Helfer, die etwa das Mittagessen kochen, Speisen servieren oder in der Kleiderkammer helfen. Einzelhändler, Großhändler und Lebensmittelhersteller stellen kostenlos Waren zur Verfügung, die nicht mehr verkauft werden können." [Zitate aus der Homepage der Wärmestube].

Fastenessen 2016

Diakon Joachim Meyer und Schwester Soteris von der Wärmestube bei der symbolischen Scheckübergabe durch Mechthild und Friedhelm Klöntrup
Schwester Hanne (li.) und Schwester Irene bei der täglichen Küchenarbeit in der Wärmestube