Flüchtlingshilfe vor Ort

Auf Anfrage der St. Martinus-Grundschule haben sich Mitglieder unserer Kolpingsfamilie im Januar bereiterklärt, bei der Nachmittagsbetreuung von Flüchlingskindern ehrenamtlich mitzuwirken. Dabei ging es darum, als Betreuungspersonen und Ansprechpartner für die Kinder zur Verfügung zu stehen und sie bei der Erledigung von Hausaufgaben zu unterstützen. Unmittelbares pädagogisches Handeln war nicht vorgesehen.

Mit dieser Aktion hat die Schule zu Jahresbeginn darauf reagiert, dass auch in Hagen schulpflichtig Flüchtlingskinder angekommen waren, die es in der Nachmittagszeit zu begleiten galt. Im Verlaufe der Zeit haben dann die entsprechenden staatlichen Programme nach und nach gegriffen, so dass inzwischen Pädagogik-Studenten diese Aufgaben übernommen haben. Seit den Sommerferien werden die Flüchtlingskinder von den freiwilligen Helfern der Kolpingsfamilie an zwei  Tagen der Woche von der Grundschule zur Oberschule, wo sie das Mittagessen einnehmen und zurück begleitet.

Weil in der Kindergärten der Obermark keine Plätze mehr zur Verfügung standen, hat sich das Familienbüro der Gemeinde Hagen a. T. W. an unsere Kolpingsfamilie gewand mit der Frage, ob wir in der Lage wären, einen täglichen Fahrdienst für zwei Flüchtlingskinder in einen der Kindergärten in der Niedermark zu organisieren. In der Zeit von Ostern bis zu den Sommerferien hat unsere Kolpingsfamilie diesen Fahrdienst übernommen. Inzwischen sind alle Kinder wohnortnah in den Kindergärten untergebracht.