Diözesanpräses Molitor zu Gast in Hagen

Am 15. Januar feierte Diözesanpräses Domkapitular Reinhard Molitor in Konzelebration mit Präses Ralf Krause die diesjährige Jahresauftaktmesse, mit der unsere Kolpingsfamilie traditionell das neue Jahr beginnt. Gedacht wurde dabei auch der Verstorbenen des vergangenen Kalenderjahres.

Der anschließende Gesprächsabend im Pfarrheim stand unter dem Thema „Zukunftsfähigkeit unserer Kolpingsfamilie“. Diözesanpräses Molitor eröffnete das Gespräch mit der Frage: „Was würde in der St. Martinus-Gemeinde fehlen, wenn es die Kolpingsfamilie nicht mehr gäbe?“ Als Beispiele nannte er selbst das plattdeutsche Theater und die zahlreichen Hilfestellungen der Kolpingsfamilie rund um die Gemeindeaktivitäten. „Und was noch? Wenn uns dazu nichts einfällt, dann sieht es in der Tat dunkel um die Zukunft der Kolpingsfamilie aus.“ Ganz dem Beispiel Adolph Kolpings folgend sollten wir uns den Aufgaben der Gegenwart stellen. Dazu gehöre es z. B., sich an der allseits geforderten Willkommenskultur für Flüchtlinge ebenso zu beteiligen wie am Dialog der Religionen und für den Frieden einzutreten. „Wir müssen – bei allen Widrigkeiten und allen unterschiedlichen Auffassungen – bei uns selbst dafür sorgen, dass sich Menschen bei uns wohlfühlen und Gemeinschaft finden können.“ Dazu sei es erforderlich, zu wissen, „wie die Menschen ticken“. In Hinblick auf jüngere Menschen seien dabei „Grenzgänger zur Jugend“ unverzichtbar. Das könne auch dadurch erreicht werden, dass man sich mit Partnern zusammentut. Bei aller berechtigten Sorge um die Zukunft, so Diözesanpräses Molitor, dürfe man dabei jedoch die Älteren in der Kolpingsfamilie nicht aus dem Blick verlieren. „Euer Programm ist aktuell, vielgestaltig und anspruchsvoll; es gehört sicherlich zu den „TOP-Ten-Programmen“ in unserem Diözesanverband. Haltet durch und sucht weiter nach Wegen, Menschen aller Altersgruppen in dieses Programm einzubinden und sie für die Kolpingsfamilie zu gewinnen. Wir – der Diözesanverband – sind gerne bereit, Euch dabei zu unterstützen.“