Aktuelle Informationen & Hinweise

Kinderfest im Wiesental

Zum diesjährigen Kinderfest im Wiesental am Freitag, den 3. August, kamen trotz der extremen Hitze rund 100 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern.

Auf sie warteten nebst Karussell und Hüpfburg, Ponykutsche und Rollbahn auch Aktionen wie Dosenwerfen und Fadenziehen, Kegelbahn und Schminkbude sowie Geschicklichkeitsspiele verschiedenster Art. 

Für die musikalische Untermalung sorgte eine kleine Delegation des Musikvereins Wiesental.

Kuchen, Würstchen und gekühlte Getränke sorgten dafür, dass sich die kleinen Aktivisten wieder stärken und Eltern wie Großeltern das Herumtollen der Kleinen mit ansehen konnten.

 

Familienfahrt nach Aachen

Die 10. Familienfahrt der Hagener Kolpingsfamilie ging in diesem Jahr vom 27. bis 29. Juli in die Kaiserstadt Aachen.

Bereits auf der Hinfahrt konnten alle im Rheinischen Braunkohlerevier einen Eindruck gewinnen von einer jahrhundertlang gewachsenen Landschaft, die von der Industrie "aufgefressen" wird.

Höhepunkt der Reise war dann die Kaiserstadt Aachen, in der Karl der Große seine Lieblingspfalz errichtete und die Stadt damit zum Zentrum des fränkischen Reiches machte. Die Führungen durch Rathaus und Dom waren für alle Erlebnisse mit imposanten Eindrücken von der Baukunst der damaligen Zeit. Bei den tropischen Temperaturen boten die vielen Cafes und Eisdielen lohnende Ziele für die Freizeit zwischendurch.

Am Samstag ging es mit dem Bus auf den höchsten Berg Hollands, den 322 Meter hohen Vaalserberg im Zentrum des Dreiländerecks, von dem aus man einen herrlichen Blick in die Niederlande, nach Belgien und Deutschland hat.

Auf der Rückreise am Sonntag gab es einen weiteren Höhepunkt: die Fahrt mit der Selfkantbahn, einer historischen Dampfeisenbahn im Norden von Aachen. Über den Wallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein ging es dann zurück in die Heimat.

Ein kleiner Eindruck von den riesigen Ausmaßen des rheinischen Braunkohlereviers.
Aus der Pfalzkapelle Karls des Großen ist der Aachener Dom entstanden.
Mit der Selfkantbahn ging es ca. 5 km von Schierwaldenrath nach Gillrath.
 

Fahrradtour ins Ostwestfälische Land

Bei wunderschönem Wetter ging es am Freitag, den 29. Juni über Bad Iburg, Glane und Bockhorst in Richtung Halle in Westfalen. Das Hotel der Radgruppe lag umgeben von Wiesen, Feldern und Wäldern in der wunderschönen "Ascheloher Schweiz".

Unterwegs machten die Radfahrerinnen und Radfahrer eine Kaffeepause im Garten eines Bauerncafes. Diese hatten sich bei dem warmen Wetter alle redlich verdient.

Nach der Rückfahrt am Sonntag, den 1. Juli war der Abschluss wieder einmal an der Bergstraße in Hagen. Die Tour hatten Christa und Manfred Altenhoff wie immer hervorragend vorbereitet.

Die Radgruppe machte sich am Freitag, den 29. Juni auf den Weg.
Es ging über Bad Iburg, Glane und Bockhorst in Richtung Halle (Westf.).
Pausen durften unterwegs bei dem herrlich warmen Wetter nicht fehlen.
Das Hotel der Gruppe lag in der "Ascheloher Schweiz".
Die Strecke führte vorbei an Wiesen, Feldern und durch Wälder.
Eine Pause verbrachte die Gruppe im Garten eines Bauerncafés.
Zum Abschluss ging es wieder in die Bergstraße.
 

Maiandacht in der Kollage

Am Sonntag, 6. Mai fand wieder die alljährliche Maiandacht unserer Kolpingsfamilie in der Kollage statt. Bei super Wetter nahmen gut 60 Personen daran teil. Anschließend gab es auf dem Hof Wellmann noch Zeit, bei Würstchen und kalten Getränken das ein oder andere gute Gespräch zu führen.

 

Predigt zum Zweiten Fastensonntag 2018 vom 24/25.02.2018

Der Kaplan der Pfarreiengemeinschaft und Geistliche Begleiter der Kolpingsfamilie in Hagen a. T.W. , Régis Coffi Vladimir Akakpo D., predigte am zweiten Fastensonntag, den 25. Februar 2018, zu einem für uns heute schwer verständlichen Text aus dem Ersten (Alten) Testament.Im Zentrum steht die Frage: Wie kommt es dazu, dass Gott von Abraham verlangt, seinen Sohn Isaak zu opfern.

Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 22, 1-2. 9a. 10-13. 15-18)

In jenen Tagen stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija, und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar.

Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den Altar und schichtete das Holz auf.

Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten. Als Abraham aufschaute, sah er: Ein Widder hatte sich hinter ihm mit den Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar.

Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich habe bei mir geschworen - Spruch des Herrn: Weil du das getan hast und deinen einzigen Sohn mir nicht vorenthalten hast, will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast.  

Predigt:

Liebe Gemeinde, heute werde ich nicht, wie gewohnt, über das Evangelium predigen. Ich möchte mich auf die Lesung beziehen, insbesondere auf den Satz: „Streck die Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts zuleide“.

Ich weiß nicht, was Sie über die Traditionen und Kulturen in Afrika oder Asien und Lateinamerika kennen. In Benin bzw. in Afrika gibt es Kinder, die nennt mann man nennt Hexen-Kinder. Es sind Kinder, die anders geboren sind als üblich oder anders wachsen. Zum Beispiel: Kinder, die bei der Geburt nicht den Kopf vorn hatten, sondern den Sitz oder den Fuß; Kinder, die man Albinos nennt; das elfte Kind in manchen Kulturen. Und diese Kinder werden getötet.

Dazu habe ich hier eine Erzählung aus einem Buch eines altgewordenen Mannes aus Tansania, die das Schicksal dieser Hexenkinder resümiert: „Wenn in unserem Stamm früher ein Kind geboren wurde, herrschte in der Familie neben der Freude immer auch eine schreckliche Angst, bis das Kind die ersten Zähne bekam. Erschienen diese zuerst unten, dann war alles in Ordnung. Wurden sie aber zuerst oben sichtbar, bestand der Tradi-Therapeut (Medizinmann) darauf, dieses Kind den Göttern zu opfern, da sonst Unheil über die Familie und den ganzen Stamm komme. Kurz bevor ich geboren wurde, hatten meine Eltern sich taufen lassen, und ich war ein solches Kind, bei dem sich zuerst die oberen Zähnen zeigten. Aber meine Eltern wagten es, sich dem Tradi-Therapeuten zu widersetzen; denn sie waren überzeugt: Der Gott, den Jesus verkündet hat, will keine Menschenopfer. Ihr Widerstand war zwar von Angst begleitet, aber ich blieb am Leben – und auch sonst geschah kein Unglück. Die Macht der Götter war gebrochen, und in unserer Umgebung begann eine neue Zeit.“

So eine Tradition gab oder gibt es aber nicht nur in Tansania oder in Afrika, sondern in vielen Kulturen der Welt. In Norden von Benin hat sich ein Priester besonders für diese Kinder engagiert, um sie von dieser Kultur des Todes zu retten und zu befreien. Er heißt Bio Sannou Pierre. Aber Traditionen sind oft so stark, dass es sehr schwer ist, sie zu bekämpfen.

Warum habe ich von den Hexenkindern erzählt? Diese Geschichte könnte so ähnlich auch von Isaak erzählt worden sein. Wir haben sie gerade in der Lesung gehört. Und meine Frage dabei ist: kann Gott so etwas fordern oder von Menschen verlangen? Viele legen diese Geschichte so heute aus, dass Abraham selbst so was gemeint hat, dass es bei den Nachbarvölkern üblich war, dass man den Göttern Menschen opfern.

Hatte Gott sich nicht eindeutig als ein Gott des Lebens erwiesen? Ich meine, Abraham hoffte in seinem Herzen auf die Rettung seines Sohnes, aber er wusste nicht, wie das zugehen sollte, ohne den Gehorsam gegenüber Gott zu verletzen. Doch dann hörte er die Weisung Gottes: „Streck die Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts zuleide“.

Liebe Gemeinde, nun können wir sagen: Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei, Gott sei Dank, dass wir kein Menschenopfer darbringen müssen. Aber sind diese Zeiten wirklich vorbei? Ich denke nein. Wir haben unsere modernen Götter und Menschen werden noch ihnen geopfert. Vor zwei Jahren hat Papst Franziskus gesagt: „Diese Wirtschaft tötet“. Ja, die Wirtschaft ist einer unserer modernen Götter. Überall wo es Krieg gibt, geht es eigentlich entweder Öl oder Gold oder Diamanten, oder irgendwelches Interesse. Der Hungertod von Millionen Menschen wird durch unser ungerechtes Weltwirtschaftssystem in Kauf genommen. Unser Kaffee kommt wahrscheinlich aus Lateinamerika, unser Kakao aus Afrika und unsere Kleidung aus Indien oder China, wo Kindern ihrer Kindheit beraubt wird (Ich finde gerade gut, dass unsere Gemeinde sich auf dem Weg macht zur fairen Gemeinde). Gucken wir mal auf das Schicksal der Kindersoldaten. Bei Terroranschlägen wird im Namen Gottes, im Namen von Frieden und Gerechtigkeit unschuldiges Leben zerstört. Und riesig ist die Schar der Kinder, die schon im Mutterleib dem Selbstbestimmungsrecht der Lebenden preisgegeben werden. Die Liste ist endlos lang.

Dabei kann doch niemand sagen: ich habe noch nie Gottes Ruf gehört: „Streck deine Hand nicht aus gegenüber deinen Mitmenschen. Tu ihnen nichts zuleide“. Für Isaak und für viele Hexenkinder in Benin kam die Rettung, weil jemand auf Gottes Wort gehört hat. Wer auf den Gott des Lebens hört, kann Leben retten. Weil Gott ein Gott des Lebens ist. Wollen wir auf Gottes Ruf hören?

„Streck die Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts zuleide“. 

Themenabend zum Katholikentag

Unter dem Leitwort "Suche Frieden" findet am diesjährigen Himmelfahrtswochenende der 101. Deutsche Katholikentag mit über 1.000 Veranstaltungen vom 9. bis 13. Mai in Münster statt.

Über die lange Tradition der Katholikentag, warum der Katholikentag 2018 gerade in Münster stattfindet und wie man am besten und günstigsten zum Katholikentag nach Münster kommt, darüber sprach Lena Höckerschmidt, Kolpingschwester und Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Katholikentags Münster, am vergangenen Dienstagabend, den 20. Februar im Pfarrzentrum "Treffpunkt" unter der der Kirche.

"Das Programm bietet Platz für gemeinsames Diskutieren, Beten, Singen, Tanzen, Feiern und Innehalten: Von Podiumsdiskussionen über Workshops, Beratungsangebote, Ausstellungen und Konzerte bis hin zu kleinen und großen Gottesdiensten ist für jede und jeden etwas dabei", so die 23-Jährige. Am einfachsten sei die Anreise vom nahegelegenen Bahnhof Natrup-Hagen nach Münster, so die Hagenerin: "Ich kann wirklich jedem ans Herz legen, zum Katholikentag nach Münster zu fahren – und das geht wirklich am schnellsten mit Bahn und Bus."

Für alle weiteren Informationen verwies Lena Höckerschmidt auf die Internetseite des Katholikentags www.katholikentag.de. Darüber sei auch die Anmeldung problemlos möglich und ab Mitte März werde dort auch das Programm des Katholikentags veröffentlicht.

Schwester M. Hildeburg über ihre "Lebensschule in Brasilien"

Unter dem Titel „Reise in das Amazonasgebiet“ berichtete Schwester M. Hildeburg Averbeck aus dem Hagener Annastift am 11. Januar über ihre 40-jährige „Lebensschule in Brasilien“.

Im dortigen Bundesstaat Acre, nahe der Grenze zu Peru hatte sie nach erfolgreichem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Theologie in der Betreuung von Leprakranken gearbeitet. Sie habe bis dahin auf der Sonnenseite des Lebens gestanden, sagte sie und wollte auch einmal die Schattenseite erleben.

Mit anderen Nonnen lebte sie weit ab von den Städten; der Fluss war der zentrale Ort: Handelsplatz, Badezimmer und Lieferant von Fisch. Schwester Hildeburg erzählte ihre Lebensgeschichte mit einer unglaublichen Begeisterung. „Ich habe dort gelernt, dass man 80 Prozent der Dinge, die man besitzt, eigentlich gar nicht braucht“.

Bratwurst Delüx

Für die Saison 2018 hat die Theartergruppe unserer Kolpingsfamilie den plattdeutschen Schwank "Bratwurst Delüx" in drei Akten von Jürgen Weemeyer ausgewählt. Die Bühne wird fertiggestellt, die Proben laufen und alle sind mit Feuereifer dabei.

Und darum geht's: Imbisswirt Willi liebt seine Arbeit und seine Fitti 2000. Doch eine einfache Bratwurst und frittierte Pommes sind für den Preis für „Das typische Essen vom Dorf“ zu wenig, finden seine Frau Emmy und ihre beste Freundin Ilse vom Heimatverein. Sie wollen bei dem Wettbewerb teilnehmen und bewerben sich mit Bratwurst Delüx. Willy darf davon allerdings nichts erfahren, denn preisverdächtig ist bei der Bratwurst die selbstgemachte Soße seiner Frau, und das würde gegen seine Imbiss-Ehre verstoßen. Der Tag ist da, Willy weggelobt und die Damen bereit für den Besuch der Jury, da schneit unangemeldet das Gesundheitsamt herein. Den Herren halten Emmy und Ilse allerdings für den Vorkoster der Jury, und so nimmt die unheilvolle Verwechslung seinen Lauf ...

Wir haben wieder einen Geistlichen Begleiter

Kaplan Coffi Regi Akakpo hat sich bereit erklärt, in unserer Kolpingsfamilie das Amt des "Geistlichen Begleiters" zu übernehmen. Bei der Feier des diesjährigen Stiftungsfestes am 15. Oktober 2017 nahm er diese Aufgabe erstmals öffentlich wahr: Beim Gottesdienst trug er die Kolpingstola unserer Kolpingsfamilie.

Zuschüsse der Kolpingsfamilie bei Kursteilnahme

Bei Kursen, die vom Diözesanverband bzw. Kolpingbildungswerk Diözeses Osnabrück angeboten werden, zahlt die Kolpingsfamilie Zuschüsse. Bei den jeweiligen Kursankündigungen hier auf unserer Homepage werden die Zuschussbeträge - in der Höhe unterschiedlich für Mitglieder und Nichtmitglieder - jeweils genannt

Gedenken an Pater Bernhard Kasselmann (SVD)

Der aus Hagen stammende Steyler Missionar, Pater Bernhard Kasselmann ist am 4.11.2015 auf den Philippinen verstorben, kurz vor Vollendung seines 79. Lebensjahres.

Mit seinen fünf Geschwistern ist Bernhard Kasselmann, geboren am 22.11.1936, in Hagen aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er machte eine Maschinenschlosserlehre und arbeitete mehrere Jahre in seinem Beruf. 1959 ging er zu den Steyler Missionaren, absolvierte das Aufbaugymnasium, begann das Noviziat und trat 1967 in den Orden ein. Nach Abschluss seiner Studien wurde er am 28.11.1970 von Papst Paul VI. in Manila auf den Philippinen zum Priester geweiht.